Um 100% Nutzwärme zu erzeugen, verbrauchen herkömmliche Heizsysteme mit fossilen Energieträgern rund 120% wertvolle Brennstoffenergie. Mit der Verbrennung entstehen Schadstoffe, die unsere Umwelt belasten. Eine Wärmepumpe benötigt lediglich 20% - 25% Stromenergie um 100% Heizenergie zu bekommen und reduziert dabei die CO2-Emission um 70%.

 

 

Entscheiden Sie sich für die Erdwärme, denn nur so machen Sie sich von fossilen Brennstoffen unabhängig !

 

Was ist Erdwärme ?

Erdwärme ist die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Die gewaltige Energiemenge wird Oberflächennah durch Sonneneinstrahlung und Niederschläge erneuert. In tieferen Schichten entsteht die Energie durch den Wärmestrom aus dem Erdinneren, der ab der Erdkruste in Form von Wärmeleitung Richtung Erdoberfläche transportiert wird. Als einziges Heizsystem nutzt die Wärmepumpe die in unserer Umwelt gespeicherte Energie. Sonnenenergie und Geothermie (Erdwärme) zusammen bieten für die Wärmepumpe ein Potenzial von erneuerbaren Energien, das nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich ist.

Ab einer Tiefe von ca. 20 m herrscht im Untergrund eine nahezu konstante Temperatur, unabhängig von täglichen oder saisonalen Schwankungen. Hier betragen die Temperaturen im Mittel etwa 8 - 11 °C. In der Tiefe nimmt die Temperatur ca. 2 -3 °C pro 100 m Tiefe zu.

Die Wärmepumpe, gekoppelt mit einer Erdwärmesonde, entzieht der Umgebung Wärme, bringt diese auf eine höhere Temperatur und gibt sie an das Heizsystem ab. Eine Erdwärmesonde kann praktisch in jeden Untergrund eingebaut werden, dabei werden eine oder mehrere Bohrungen mit einem Durchmesser von 15 - 18 cm in der Nähe des zu beheizenden Gebäudes durchgeführt. Die Bohrtiefe wird durch den Wärmeenergiebdarf des Gebäudes und die Zusammensetzung des Untergrundes bestimmt. Auch die Kühlung von Gebäuden oder Räumen spielt eine immer größere Rolle.

 

Was ist eine Wärmepumpe und wie funktioniert sie ?

Wärmepumpen arbeiten prinzipiell wie Kühlschränke, nur eben umgekehrt. Einer natürlichen Wärmequelle (Wasser, Erdreich oder Luft) wird Wärme entzogen, um sie für den Heizbetrieb zu nutzen.

  1. Schritt: Das Kältemittel, die sogenannte Sole, ein Wasser - Glycolgemsich, transportiert die dem Erdreich entzogene Wärme über einen geschlossenen Kreislauf zur Wärmepumpe.
  2. Schritt: Der eigentliche Wärmegewinn findet nun im Verdampfer statt. In diesem zweiten geschlossenen Kreislauf befindet sich ein Kältemittel, welches bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft.
  3. Schritt: Im nachfolgenden Verdichter wir das nun gasförmige Kältemittel verdichtet. Damit steigt der Druck und somit auch die Temperatur des Kältemittels.
  4. Schritt: Das heiße Kältemittel strömt nun weiter zum Verflüssiger, einem Wärmetauscher in dem die gewonnene Umweltwärme an das Heizsystem übertragen wird. Dieses Heizsystem ist der dritte geschlossene Kreislauf.
  5. Schritt: Das durch die Abkühlung flüssig gewordene Kältemittel kann nach der Druck- und Temperaturabsenkung, durch das Expansionsventil, wieder neue Wärme aus der Umwelt aufnehmen.

So beginnt der Kreislauf wieder von vorne.

 

Die Vorteile liegen auf der Hand

  • effiziente und umweltfreundliche Energiegewinnung
  • hoher Wirkungsgrad, insbesondere mit der Möglichkeit seinen Strom selbst mit Photovoltaik herzustellen
  • raumsparend, da keine Lagerflächen für Öl, Pellets etc. benötigt werden
  • unabhängig von fossilen Brennstoffen und deren Preisentwicklung
  • sehr geringe CO2 Emissionen im Vergleich zu konventionellen Heizsystemen
  • niedrige Betriebskosten
  • leise im Betrieb
  • komfortabel und einfach ohne jegliche Wartung oder Pflege